Wir laden herzlich zur Abschlusspräsentation unserer Gastkünstler:innen Kata Koleszár, Kate Andrews und Hiroyuki Masuyama ein. Seien Sie dabei, wenn die Künstler:innen ihre in Gmünd entstandene Gemälde, Fotografien und Zeichnungen präsentieren. Bei einem kühlen Glas Wein sprechen wir mit unseren Gastkünstler:innen über ihren Aufenthalt und darüber, was sie aus Gmünd mitnehmen werden.
KATA KOLESZÁR
Die Gemälde von Kata Koleszár zeigen keine Menschen, sondern deren Spuren: Pflanzen werden zu Metaphern für Verbundenheit, Porzellanfiguren zu fragilen Erinnerungsstücken, Tiere zu symbolischen Erweiterungen ihrer Bildsprache. Ihre Bildräume bewegen sich zwischen Erinnerung und Sehnsucht und entfalten eine leise, kontemplative Atmosphäre – moderne innere Gärten, Orte des Rückzugs und der Heilung.
Kata Koleszár (geb. 1988) lebt in Budapest und arbeitet vor allem als Malerin, ergänzt durch detailreiche Zeichnungen und textile Arbeiten. Sie studierte an der Ungarischen Universität der Bildenden Künste und im Rahmen eines Erasmus-Stipendiums in Sofia, absolvierte 2023 das Budapest Art Mentor Programm und nahm an der Künstlerresidenz Nagyházy Contemporary 2023/24 teil. Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen sowie auf internationalen Kunstmessen präsentiert; 2025 war sie Finalistin des HAB Awards.
KATE ANDREWS
Kate Andrews’ Praxis basiert auf Zeichnung und Malerei und ist geprägt von Komposition, Form und der Kartierung physischer Räume. Mit Fotografie, Collage und Zeichnung löst sie Bilder aus ihrem Kontext, verändert und kombiniert sie, um neue Realitäten zu erzeugen. Fragmentierung, Proliferation sowie organisatorische und regulative Strukturen dienen ihr als Gerüst, das Bilder enthält, verzerrt und neu zusammensetzt.
Kate Andrews (geb. 1992) lebt und arbeitet in Bremen. Nach Studien in Kanada und an der Hochschule für Künste Bremen, wo sie 2020 Meisterschülerin bei Stephan Baumkötter war, zeigte sie ihre Arbeiten in mehreren Ausstellungen in Deutschland. Sie erhielt u. a. den Karin-Hollweg-Preis (2020) und den Artwork of the Year-Preis der VHV (2021) sowie 2025 ein Arbeitstipendium der Stiftung Kunstfonds.
HIROYUKI MASUYAMA
Seit 1999 erstellt Hiroyuki Masuyama Leuchtkasten-Arbeiten aus hunderten digital zusammengesetzten Fotos, um Erinnerungen und Zeit sichtbar zu machen. Digitale Technologie ist dabei sein zentrales Ausdrucksmittel, wobei er die Herausforderungen einer zunehmend digitalen Welt reflektiert.
Hiroyuki Masuyama (geb. 1968) lebt und arbeitet in Düsseldorf. Er studierte Öl- und Wandmalerei in Tokio und setzte seine Ausbildung mit einem DAAD-Stipendium an der Kunstakademie Düsseldorf sowie an der Kunsthochschule für Medien Köln fort. Masuyama zeigte seine Arbeiten international, zuletzt in der Alten Nationalgalerie Berlin (2024).
Eintritt frei
Rundgang startet im Int. Gastatelier Maltator
Eintritt frei
Rundgang startet im Int. Gastatelier Maltator
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