Wir laden herzlich zur Abschlusspräsentation unserer Gastkünstler:innen Lukas Köllner, Jieun Choi und Nadia-Valeska Devonish ein. Seien Sie dabei, wenn die Künstler:innen ihre in Gmünd entstandene Gemälde präsentieren. Bei einem kühlen Glas Wein sprechen wir mit unseren Gastkünstler:innen über ihren Aufenthalt und darüber, was sie aus Gmünd mitnehmen werden.
LUKAS KÖLLNER
Die Bildwelten von Lukas Köllner sind bevölkert von grotesken, humorvollen Figuren und surrealen Traumlandschaften zwischen magischem Realismus und zeitgenössischer Narration. In großformatigen Ölgemälden, Zeichnungen und Texten verarbeitet er Verletzlichkeit, Scham und menschliche Verbindungen. Alltagsbeobachtungen verwandelt er in fabelhafte Szenen mit comichaften, anthropomorphen Kreaturen. Malerei, Zeichnung und Poesie verschmelzen zu einer eigenen Mythologie, die zwischen Comic-Ästhetik und mittelalterlicher Bildtradition oszilliert und emotionale Erfahrungsräume zwischen individuellem Empfinden und kollektiver Resonanz eröffnet.
Lukas Köllner (geb. 1991) lebt und arbeitet in Mönchengladbach und Düsseldorf. Nach ersten Erfahrungen als autodidaktischer Maler und Graffiti-Künstler studierte er Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf und wurde 2019 Meisterschüler bei Prof. Siegfried Anzinger. Seine Werke verbinden klassische Maltechniken mit urbaner Ästhetik, Popkultur und kunsthistorischen Referenzen.
JIEUN CHOI
Jieun Choi erforscht in ihrer Malerei die Ausdrucksformen des menschlichen Körpers in sozialen und kollektiven Beziehungen. Sie dekonstruiert und rekonstruiert Formen, um Übergänge, Zwischenräume und Spannungen sichtbar zu machen. Abstraktion und Figuration, Präsenz und Abwesenheit, Entstehung und Auflösung verschmelzen in ihren Arbeiten, die von Körperlichkeit, Sensibilität und einem feinen Gespür für Beziehungsdynamiken geprägt sind.
Jieun Choi (geb. 1992) lebt und arbeitet in Karlsruhe. Nach einem Bachelorstudium der Bildenden Kunst in Seoul setzte sie ihre Ausbildung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe fort, wo sie ihr Diplom mit Auszeichnung abschloss und Meisterschülerin von Prof. Corinne Wasmuht war. Ihre Werke wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und Südkorea gezeigt.
NADIA-VALESKA DEVONISH
Die Arbeiten von Nadia-Valeska Devonish beschäftigen sich mit Erinnerung, Identität und Zugehörigkeit. Ihre biografisch geprägte Perspektive, beeinflusst durch Aufwachsen und Arbeiten auf verschiedenen Kontinenten, versteht Identität als fluides Konzept. Sie kombiniert Ölmalerei, Mixed Media, Zeichnung sowie Archivmaterialien und Fundstücke, um vielschichtige Erinnerungsräume zu schaffen. Ihre Kunst erkundet das Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeit und Vergessen und fragt, wie Bruchstücke von Erinnerung künstlerisch erfahrbar gemacht werden können, ohne sie zu erklären.
Nadia-Valeska Devonish (geb. 1986) wuchs in Neuseeland auf, arbeitete in Melbourne und England und studierte Bildende Kunst an der Universidad Politécnica de Valencia mit Auslandsaufenthalten in Chile, Italien und Neuseeland. Sie erhielt den Heise Kunstpreis Dessau und war für den STRABAG ArtAward nominiert.
Eintritt frei
Rundgang startet im Int. Gastatelier Maltator
Eintritt frei
Rundgang startet im Int. Gastatelier Maltator
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