Martina Tscherni

Zeichnungen, Malerei
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2017
Galerie Gmünd

Durch die sensible Verknüpfung von Zeichnung und Stickerei entstehen bei Martina Tscherni aus akribischer Betrachtung resultierende Arbeiten, die von ihrer natürlichen Umgebung isolierte Elemente aus Flora und Fauna wiedergeben. In der Natur findet Tscherni die Motive für ihre Zeichnungen: Anatomisch korrekte Illustrationen von Gehirnwindungen, starke Vergrößerungen mikroskopisch kleiner Lebewesen und mächtige Bergsilhouetten, ineinander verwoben und die Bildfläche netzartig überziehend. Auf monumentalen, 20 Meter langen Papierrollen breitet sich der unbegrenzte Formenreichtum von Organismen vor dem Betrachter aus – die Zeichnungen faszinieren dabei durch Detailreichtum und Präzision. Garn und Faden verlängern und vervollständigen bisweilen die Zeichnungen von Martina Tscherni und geben ihnen einen dreidimensionalen Charakter. Die gebürtige Tirolerin ist Absolventin der Meisterklassen für Tapisserie und Grafik an der Hochschule für Angewandte Kunst, Wien. Sie ist unter anderem Preisträgerin des STRABAG Bauholding Kunstförderpreises (2000) und des 33. Österreichischen Grafikwettbewerbs (2013). Martina Tscherni lebt und arbeitet in Wien.