Laurien Bachmann

Experimentelle Kunst, Fotografie
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2019
Galerie Gmünd

Laurien Bachmann präsentierte in ihrer Ausstellung „when the earth folds“ künstlerische Arbeiten, die sich thematisch entlang diverser Grenzen bewegen. Nach „Diverse Heimat”, einer Serie, in der es um die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit in gefundenem fotografischen Material geht, setzt sie sich in ihrem aktuellen Projekt „Continental Drift” fotografisch, filmisch und installativ mit der Verschiebung der südamerikanischen Kontinentalplatte auseinander. Dabei werden die geografischen Grenzen, die von einer vermeintlich starren Erde ausgehen, in Bezug zu den sich tief unter der Erde, in permanenter Bewegung befindenden Platten gesetzt. Diese führen auf lange Sicht gesehen unsere von Menschen geschaffenen Grenzen ad absurdum und ziehen uns sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weg. Die Wahrnehmung von Raum und bestimmten Orten sowie persönliche und kollektive Erinnerungen stellen in Bachmanns Arbeitsweise wiederkehrende Ausgangspunkte dar. Die Künstlerin Laurien Bachmann, geboren 1992 in Gmünd in Kärnten, schloss 2017 ihr Studium Experimentelle Gestaltung an der Kunstuniversität Linz ab. 2012 gewann sie den Bank Austria Kunstpreis Kärnten, absolvierte im Laufe ihres Studiums Auslandssemester an der UDK Berlin sowie an der EKA Tallinn, wurde für das Ö1 Talentestipendium für Bildende Kunst 2017 nominiert und beteiligt sich laufend an Ausstellungen im In- und Ausland. Laurien Bachmann lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Linz. Zur Ausstellung sprach die Autorin Sarah Rinderer.