Jan Langer

Land Art
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2022
Altstadtgalerie Gmünd

Geboren 1975 in Meran, absolvierte Jan Langer ein Perkussionsstudium in München, Freiburg, Barcelona und Wien und arbeitet seit 2001 als freischaffender Musiker. Autodidaktisch begann er sich mit Land Art zu beschäftigen, ab 2016 folgten Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland sowie diverse Publikationen, u.a. in der Süddeutschen Zeitung.

Über seine Arbeit

„Vor allem in Zeiten wie diesen, ist Jan Langers Kunst wegweisend. Ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit unendlicher Anmut und einem sehr feinen Gespür für Ästhetik, weist einem der Künstler mit seinen Objekten den Weg zu einem Loslassen statt Festhalten, Verzaubert-werden statt schriller Aufmerksamkeit heischen und Dankbarkeit und Demut vor unserem größten Schatz, der Natur.“ (Margarethe Hlawa Grunder, Jurorin Hubert von Goisern Kulturpreis 2020)

Um ein Landartwerk entstehen zu lassen bedarf es eines Blickes, der hinter die offene und klar ersichtliche Beschaffenheit eines Ortes in der Natur geht. Es müssen die ästhetischen, bereits vorhandenen Informationen des Ortes wahrgenommen werden. Diesen Informationen wird durch das Kunstwerk Form und Sichtbarkeit gegeben. Es scheint direkt aus dem Ort gewachsen, ist eine flüchtige Erscheinung, ein kurzlebiges sich Verdichten der unzähligen gestalterischen Möglichkeiten, welche die Natur an diesem Ort und zu diesem Zeitpunkt zu bieten hat. Die entstandenen Kunstwerke stellen nach deren Vollendung Spuren dar, die nicht das Sein des Künstler IN sondern vor allem den Dialog und die enge Beziehung MIT der Landschaft und das Verständnis derselben dokumentieren.

Ausstellungen & Preise (Auswahl)

Kulturwerkstatt Sonthofen, Sonthofen (D)

Galerie Friedl, Glonn (D),

Alte Saline, Hallein (A)

Kunstforum Unterland, Neumarkt (I)

Macun, Vent (A)

Stadtgalerie Sonthofen (D)

Gruppenausstellung in der Villa Caldogno, Caldogno (I)

Gruppenausstellung im Palazzo Toaldi Capra, Schio (I)

Gewinner des Hubert v. Goisern Kulturpreises 2020, des Wettbewerbs Visioni d´arte 2021 und des Premio Dante 2021