Anna Tatarczyk

Malerei
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2022
Altstadtgalerie Gmünd

Anna Tatarczyk, 1973 in Polen geboren, übersiedelte 1994 nach Deutschland. Sie studierte Germanistik und Philosophie an der H.-H.-Universität Düsseldorf sowie freie Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf unter Prof. A.R. Penck und Prof. Siegfried Anzinger. Seit 2019 ist sie Mitglied im Verein Der Düsseldorfer Künstler 1844 e.V. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf und Wuppertal.

Über ihre Arbeit

Seit vier Jahren beschäftigt sich Anna Tatarczyk mit der geometrischen Abstraktion, sie malt dreidimensionale rhombische Formen. Die optische Wirkung der Dreidimensionalität erzeugt sie mit scharfkantig aneinandergrenzenden Farbfeldern in verschiedenen Lichtstufen. Ganz besonders interessiert sie dabei das Zusammenspiel der Farben und das Erzeugen von Licht. Ihre Handschrift selbst bleibt verborgen, es ist keine Pinselspur zu erkennen. Auf einem naturbelassenen Untergrund aufgetragen, erzeugt die scharfkantige Komposition eine lebendige Spannung.

Auch dem Ursprung der Raute hat sich nachgeforscht und Interessantes herausgefunden. Das Symbol der Raute geht auf die Steinzeit zurück, damals schon erkannten die Menschen die Bahnen der Gestirne. Ein Rautenmuster und somit die Raute wurden zum Symbol des Sonne-Mond-Kultes. Die ältesten Rautenmuster findet man an 40.000 Jahre alten Mammutskulpturen in den Höhlen in Lonetal (Schwäbische Alb). Es sind die ältesten Kunstwerke der Menschheitsgeschichte. Man findet Rautenmuster an alten heidnischen Plätzen, auf Wappen und als Wegweiser.

Ausstellungen (Auswahl)

2021
„Ordnung von Welt“, Kasematten, Düsseldorf
"DIE GROSSE Kunstausstellung NRW " /Das kleine Format, Museum Kunstpalast, Düsseldorf

2020
„Das Symbol der Raute“, Park-Kultur, Düsseldorf
„BLUE IS HOT AND RED IS COLD“ Klasse Penck, Galerie Frank Schlag, Essen

2019
"Von Wegen", MaxHaus, Düsseldorf (mit Birgit Huebner)
„Botschaften aus der Ferne“, SITTart Galerie, Düsseldorf (mit Rhea Standke)