Irene Andessner gilt als eine der herausragendsten Künstlerpersönlichkeiten Österreichs. Die in Salzburg geborene und in Wien lebende Fotokünstlerin studierte von 1977 bis 1984 an den Akademien der bildenden Künste in Venedig und Wien. Ihr Hauptthema ist seit den 1980er Jahren das Selbstporträt, das sie in Form von akribisch vorbereiteten tableaux vivants, Foto- und Videoinszenierungen umsetzt. Auf unnachahmlich realistische Weise schlüpft sie in die Rollen von berühmten, aber auch vergessenen, historischen, mythischen und fiktiven Frauen wie Marienfiguren, Forscherinnen, Künstlerinnen, Schauspielernnen, Musen und Mätressen. Die Ausstellung präsentiert mit Fotografien, Leuchtkästen und Videofilmen einen repräsentativen Querschnitt durch ihr umfangreiches Œuvre.
Zur Ausstellungseröffnung am Mittwoch, den 17. Mai 2023, um 19.00 Uhr, spricht Günther Oberhollenzer, künstlerischer Leiter, Künstlerhaus Wien.
Ein Grußwort überbringt Johannes Faber, Fotogalerist und langjähriger Freund der Künstlerin.
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