Ewa Jaczynska

Malerei, Druckgrafik
Gastateliers Altstadtgalerie
Artist in Residence von 1. Juli bis 31. August 2024
tgl. von 10:30-13 Uhr und 15-18 Uhr

Die Künstlerin Ewa Jaczynska wurde 1974 in Alt Münsterberg in Polen geboren. Lehramtsstudium an der Universität Ermland-Masuren in Allenstein, Polen. Es folgte ein Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf; 2009 Meisterschülerin von Prof. Herbert Brandl. Seit 2022 ist sie Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künster 1844.

Für ihren Aufenthalt in Gmünd plant Ewa Jaczynska eine vertiefende Auseinandersetzung mit der Technik des Holzschnittes und der Monotypie und insbesondere die Beschäftigung mit dem »Raum in der abstrakten Kunst«: „Welche Farbkombinationen vertiefen den Raum und wie möchte ich den Raum ausbauen? Wie kann ich mit Hilfe von Linien, Formen, Mustern und Flächen den Raum stärken und interessanter erscheinen lassen? Diese Aspekte sind sehr wichtig für meine Werke und möchte ich während des AiR-Programms weiter erforschen und in mehreren Versuchen umsetzen.“ (Auszug aus ihrem Motivationsschreiben)

Artist Statement:

Ausgangspunkt meiner Malerei ist die Farbe, die zum Teil mit heftigen Pinselstrichen in kraftvollen Gesten auf die Leinwand gebracht wird. Meine Werke basieren stark auf bestimmten Farbkonzepten, weshalb ich mich intensiv mit unterschiedlichen Farbkompositionen auseinandersetze. Viele Farbkombinationen entstehen aus Erinnerungen an die Natur oder aus ungewöhnlichen Wetterverhältnissen.

Zu meinen Bildkompositionen gehören Formen, Linien, Naturelemente und Flächen, die den Duktus eines breiten Pinsels erkennen lassen und in zahlreichen dünnen Schichten übereinandergelegt werden. Ich schichte die Farben in unterschiedlicher Dichte, sodass sich die einzelnen Schichten nicht gegenseitig verdecken, sondern wie ein feines Geflecht miteinander verwoben erscheinen.

Meine Bilder wirken sehr dynamisch, da ich mit breitem Pinsel und mit schnellen Bewegungen agiere. Diese Dynamik in den Bildern geben mir eine Lebendigkeit und große Anspannung.

Neben der Malerei beschäftige ich mich auch mit Holzschnitt auf Papier und Leinwand sowie mit Papierobjekten. Im Holzschnitt arbeite ich anders als in der Malerei: Hier liegt mein Fokus stärker darauf, Naturelemente mit Formen zu verbinden. Daraus entsteht eine Bildkomposition, die auf Papier entwickelt wird und aus zwei Schichten besteht, die in unterschiedlichen Farben gestaltet sind.

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