Daniel Hill

Fotografie/ Media/ Mixed Media
Gastateliers Altstadtgalerie
Artist in Residence von 1. September bis 31. Oktober 2026
tgl. von 10:30-13 Uhr und 15-18 Uhr

Daniel Hill (*1980, Florida, USA) ist ein in Wien lebender Künstler und Kurator, der in den Bereichen Fotografie, Bewegtbild, Installation und Performance arbeitet. Nach einem Masterstudium in Sozioökologischer Ökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) absolvierte er 2021 ein Diplom an der Friedl Kubelka School for Artistic Photography bei Anja Manfredi. Seitdem hatte er mehrere Ausstellungen in Österreich sowie in Deutschland, Luxemburg und Ungarn. Im Jahr 2024 präsentierte er im Rahmen eines Arbeitsstipendiums des Landes Kärnten Kultur eine Einzelausstellung in der Stadtgalerie Klagenfurt. 2026 erhielt er das START-Stipendium für Fotografie des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS).

Über seine Arbeit

Daniel Hills künstlerische Praxis untersucht, wie Körper in architektonischen und sozialen Räumen geformt, positioniert und sichtbar gemacht werden. Dabei interessiert ihn insbesondere, wie räumliche Systeme Bewegung, Wahrnehmung und die Ein- oder Ausgrenzung bestimmter Körper beeinflussen. In jüngerer Zeit hat sich Hills Arbeit von einem primär fotografischen Ansatz hin zu einer stärker materiellen und objektbasierten Praxis verschoben. Er begann, fotografische Bilder in skulpturale Formen zu übersetzen und diese mit Materialien wie Gips, Papier und gefundenen Elementen zu kombinieren. Dieser Prozess ermöglicht es ihm, über das flache Bild hinauszugehen und zu erforschen, wie Körper, Oberflächen und Strukturen im physischen Raum miteinander interagieren.

Motivation und Projektbeschreibung für den AiR-Aufenthalt in Gmünd

Während seiner Residency in der Altstadtgalerie in Gmünd plant Hill, sich auf diesen Übergang zu konzentrieren, indem er eine Reihe von foto-skulpturalen Studien und experimentellen Objekten entwickelt. Anstatt auf ein festgelegtes Ergebnis hinzuarbeiten, möchte er diese Zeit nutzen, um Materialien, Formen und Prozesse zu erproben. Dabei interessiert ihn, wie Fragmente des Körpers in skulpturale Strukturen eingebettet oder durch diese gestört werden können und wie solche Formen etablierte Vorstellungen von Proportion, Stabilität und Ordnung infrage stellen.

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