Artists in Residence programm

Lodronsche Reitschule

Seit 2006 steht in Gmünd ein historisches Gebäude der besonderen Art zur Verfügung: Die Lodronsche Reitschule. So wie die Felsenreitschule in Salzburg und die Hofreitschule in Wien, diente auch die Lodronsche Reitschule in Gmünd der gräflichen Familie Lodron ursprünglich als Übungsplatz für Reiter und Pferd. Im 20. Jahrhundert wurde das alte Gebäude von der Stadt als Lagerhaus für Getreide genutzt, später, da noch unbeheizbar, vorübergehend als Atelier des Gmündner Bildhauers Fritz Russ.

Im Rahmen der Kärntner Landesausstellung WasserKraft wurde die Reitschule im Jahr 2006 grundlegend saniert. Sie steht heute als technisch hervorragend ausgestatteter Veranstaltungsort allen Vereinen der Stadt und der Region offen. Auch die Kulturinitiative Gmünd nutzt diese schöne große Räumlichkeit für Kulturveranstaltungen, z. B. für Aufführungen zeitgenössischen Tanzes, aber auch für Ausstellungen.

Informationen & Kontakt:
Lodronsche Reitschule
Hintere Gasse 70
A-9853 Gmünd in Kärnten

Fotoausstellung vom 01. Juli bis 31. August 2021 tgl. von 10-18 Uhr

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Deutscher Friedenspreis für Fotografie

Fotoausstellung

Vernissage: DO, 01. Juli, um 19:00 Uhr zu sehen bis 31.08.2021

Frieden geht uns alle an!

Gmünds Freundschaftstadt Osnabrück nennt sich Die Friedensstadt in Deutschland – jene Stadt, in der der soviel Schrecken und Verderben bringende Dreißigjährige Krieg 1648 mit dem Westfälischen Frieden ein Ende fand. Zu 11 Partner- und Freundschaftsstädten auf drei Kontinenten pflegt die 165.000 Einwohner zählende Stadt beständige freundschaftliche Kontakte. Und auch das kleine Gmünd in Kärnten ist dabei, verbunden mit unserer Stadt durch die Osnabrücker Hütte des DAV Osnabrück im Hinteren Maltatal.

2021 begehen wir das 50-Jahr-Jubiläum dieser wunderbaren und vor allem auf kultureller Ebene verankerten Freundschaft! Was läge da nicht näher, in der Künstlerstadt jene fantastische Preisträgerausstellung zu präsentieren, die 2020 in Osnabrück zum ersten Mal gezeigt wurde und das Ergebnis eines viel beachteten neuen internationalen Fotowettbewerbes ist:

Der Deutsche Friedenspreis für Fotografie. Zu diesem mit 10.000 Euro hochdotierten internationalen Fotowettbewerb reichten 252 ProfifotografInnen aus 42 Ländern ihre künstlerischen Arbeiten ein, die von einer international besetzten hochkarätigen Jury bewertet wurden.

Von 1. Juli bis 31 August 2021 werden in der Lodronschen Reitschule in Gmünd nun die eindrucksvollen Fotoserien der fünf Preisträger des Wettbewerbs - JOHANNA MARIA FRITZ (D), SAMEER AL-DOUMY (SYR), TOBY BINDER (D), ROBERTO GUERRA TOLEDO (CHL) und CLETUS NELSON NWADIKE (NGA/SWE) – zu sehen sein, dazu gibt es eine ergänzende digitale Vorstellung der von der Jury ausgewählten Shortlist-Arbeiten, die in einem Loop auf Leinwand präsentiert werden.

In seinem Vorwort zur Friedenspreis-Vorstellung schreibt Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert so treffend über diesen neuen und so wichtigen Friedenspreis für Fotografie:

Selbstverständlich ist er nicht: Frieden muss täglich neu verteidigt, verhandelt und vor allem gelebt werden. Dabei ist ein gewaltfreies Miteinander mehr, als nur die Abwesenheit von Krieg. Frieden zu wahren ist nicht nur die Aufgabe von Politikern, sondern von jedem einzelnen von uns. Aber wie genau sieht Frieden aus? Welche Bilder zeigen sich von ihm? Und – kann man Frieden fotografieren? Diese Fragen standen am Anfang unserer Überlegungen, einen besonderen Preis an einem besonderen Ort auszuloben: den hochdotierten Deutschen Friedenspreis für Fotografie im Rahmen des internationalen 4. Felix Schoeller Photo Awards. In Osnabraück, das sich in Erinnerung an unsere Geschichte „Die Friedensstadt“ nennt. Nicht zuletzt, um gerade in unruhigen Zeiten wie diesen ein Zeichen für Toleranz und Austausch zu setzen . Ein Zeichen für unsere Werte, die mit dieser neuen Auszeichnung verbunden sind.

Rückschau

vergangene Ausstellungen

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