Artists in Residence programm

Kunst­handwerks­haus

Das Artist in Residence Programm im Kunsthandwerkshaus führt jedes Jahr eine Reihe von qualitätsbewussten KunsthandwerkerInnen aus ganz Mitteleuropa für mehrere Monate nach Gmünd. In einzigartiger Atmosphäre wird dem Publikum eine bunte Vielfalt an hochwertigem Kunsthandwerk geboten.

Seit 2021 steht ein zusätzliches viertes Atelier zur Verfügung (im ehem. „Aller-Handwerks-Geschäft“ des Kunsthandwerksvereins). Dort arbeitet die Kärntner Keramikerin und Kunstpädagogin KARIN KLIMBACHER wieder an der Töpferscheibe. Durch das größere Platzangebot gibt es nun wöchentlich auch ein „offenes Atelier“, diverse Workshops und einen Brennservice.

Informationen & Kontakt:
Kunst­handwerks­haus
Hintere Gasse 30
A-9853 Gmünd in Kärnten
Tel.:
+43 4732 221524

Mai bis September 2021 tgl. von 10-13 und 15-18 Uhr

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Peter Melocco

Schmuckdesign

Schon im Alter von 15 Jahren war der ungarische Schmuckkünstler fasziniert von antikem Schmuck. Und diese Begeisterung hat niemals nachgelassen. Peter Melocco hat einige Jahrzehnte in den Vereinigten Staaten verbracht und dort sein Handwerk professionalisiert. Nachdem er alle fünf Kontinente bereist hat und die Schmucktradition der indigenen Völker kennengelernt hat, wurde er zunächst in Laibach/Slowenien, danach in der ungarischen Hauptstadt Budapest sesshaft. Im Sommerhalbjahr übersiedelt er nun aber schon seit mehr als fünfzehn Jahren in „seine“ Werkstatt im Kunsthandwerkshaus der Künstlerstadt Gmünd. Sein außerordentliches Wissen über die Eigenschaften der Edel- und Halbedelsteine erlaubt es ihm, diese in Kombination mit Antikem wie z.B. antiken Münzen zu einzigartigen Schmuckstücken zu verarbeiten.

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Karmen Kaveri

Textile Kunst, Filz

Die Slowenin Karmen Kaveri hat sich auf textile Kunst und zwar auf die alte Kulturtechnik des Filzens spezialisiert. Filz ist ein Vliesstoff aus Wolle. Die Verfestigung des ungebundenen Vlieses durch Walken mit warmem Wasser und Seife ist eine kräfteraubende Arbeit. Die Kombination von warmem Wasser und Seife lässt die verwendeten Vlieshaare aufquellen, durch ständige Bewegung (kneten, reiben und walken) verkeilen sich die Vlieshaare so stark ineinander, dass sie voneinander nicht mehr zu lösen sind. Die auf diese Weise in der Werkstatt hergestellten Filzstoffe verarbeitet Karmen Kaveri meisterhaft zu einzigartigen Taschen, Schals und anderen Accessoires.

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Ruth Rindlisbacher

Modedesign und Schwemmholzarbeiten

Die Oberkärntner Modedesignerin Ruth Rindlisbacher verblüfft mit ihren eigenständigen und ausgefallenen Modekreationen und macht deutlich, dass Mode sehr viel mit Individualität zu tun hat. Doch nicht nur ihre Mode, auch ihre Skulpturen sind einzigartig. Aus gebrauchten Materialien und Fundstücken schafft sie Neues und Unerwartetes und verwendet damit Ressourcen, die ansonsten wertlos wären.

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Tünde Linde Toll

Textilkunst, Schafwolle & Naturseide

Die gebürtige Ungarin Tünde Linde Toll studierte in Wien Kunst und Pädagogik und experimentiert seit 2004 selbst mit Wolle und Seide. Als „Wollmalerin“ bezeichnet sich die Künstlerin selbst und ist stets auf der Suche, dem Material Wolle neue Facetten abzugewinnen und dabei zu beobachten, wie die Wahrnehmungsfähigkeit davon beeinflusst werden kann. Mit ihren Bildern will sie ein Gleichgewicht schaffen und dazu inspirieren, die Wollarbeiten als wärmenden Raum wahrzunehmen.

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Karin Klimbacher

Gebrauchs- und Kunstkeramik

Die gebürtige Schweizerin Karin Klimbacher lebt und arbeitet seit 1972 in Kärnten. Von Mai bis September 2021 verlegt sie ihr Atelier wieder in die Künstlerstadt Gmünd. Die erfahrene Keramikerin ist spezialisiert auf Gebrauchs- und Gartenkeramik und arbeitet vorwiegend mit weißem Ton. Dabei setzt sie verschiedene Brennarten, wie etwa Sägemehlbrand, Papierofen, Raku, Koksofen oder Grubenbrand ein. Ton ist für sie ein ausdrucksstarkes, flexibles Material, das alle gestalterischen Möglichkeiten zulässt. Die Faszination, durch Zusammenspiel von Erde, Wasser und Feuer aus Vergänglichem etwas Bleibendes zu schaffen, lässt die Künstlerin immer neue Experimente wagen.

Durch den Umzug in das großzügige Eckatelier im Kunsthandwerkshaus (ehem. „Aller-Handwerks-Geschäft“ des Kunsthandwerksvereins) ergeben sich nun neue Möglichkeiten für ihr Keramikatelier K2.

NEU! Offenes Atelier im Atelier K2

Karin Klimbacher bietet ab 2021 allen Interessierten ein „Offenes Atelier“ an und zwar jeden Mittwoch zwischen 18-22 Uhr, mit der Gelegenheit, sich selbst im Gestalten mit Ton zu versuchen. Ebenfalls geplant sind Workshops zu bestimmten Themen, Techniken und Brennverfahren und ein Brennservice für alle, die zu Hause mit Ton arbeiten wollen, aber keinen eigenen Brennofen besitzen.

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