Deutscher Friedenspreis für Fotografie

Fotoausstellung
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2022
Lodronsche Reitschule

Seit 2019 wird in Osnabrück im Rahmen des vielbeachteten Internationalen Schoeller Photo Wettbewerbs der Deutsche Friedenspreis für Fotografie vergeben. Im Vorjahr präsentierte die Kulturinitiative Gmünd die Preisträgerfotografien von 2019 erstmals auch in Kärnten, als Zeichen gelebter Kulturpartnerschaft mit Gmünds Partnerstadt Osnabrück.

2021 haben wieder 252 Profifotograf*nnen aus 42 Ländern ihre künstlerischen Arbeiten zu diesem mit 10.000 Euro hochdotierten, internationalen Fotowettbewerb eingereicht, die von einer international besetzten, hochkarätigen Jury bewertet wurden.

Der Deutsche Friedenspreis der Fotografie geht in diesem Jahr an den zeitgenössischer Kunst- und Dokumentarfotografen Emeke Obanor (NG). In seiner Arbeit »Heroes« zeigt der Nigerianer von der Terrororganisation Boko Haram entführte Mädchen, denen eine Rückkehr in die Freiheit gelungen ist. Obwohl die Mädchen während ihrer Gefangenschaft radikalisiert wurden, haben sie nicht den Glauben und den Mut verloren, für ihre Ausbildung und damit eine bessere Zukunft zu kämpfen.

„Emeke Obanor zeigt uns mit dieser herausragenden Arbeit nicht nur seine hoffnungsvollen Heldinnen, sondern auch ihren weiteren Weg in eine selbstbestimmte Zukunft in Frieden“, zitiert der Jury-Vorsitzende Michael Dannemann aus dem offiziellen Juryentscheid. „Heroes ist eine starke und beindruckende Fotoserie, die den Deutschen Friedenspreis für Fotografie in wunderbarer und beindruckender Weise repräsentiert“, so Michael Dannemann weiter.

Bis zum 6. März 2022 ist die Ausstellung „Winners & Nominees 2021“ im Kulturgeschichtlichen Museum, Osnabrück, zu sehen. Im Sommer 2022 wandert sie dann weiter in die Künstlerstadt Gmünd. Die Ausstellung in Gmünd, die in Kooperation mit der Kulturinitiative Gmünd umgesetzt wird, umfasst die eingereichten Serien der fünf Nominierten, Reto Klar (DE), Antonio Aragon Renuncio (ES), Ako Salemi (IR) und Hamed Sodachi (IR), und dem Preisträger Emeke Obanor (NG). Ergänzend dazu gibt es eine digitale Vorstellung der von der Jury ausgewählten Shortlist-Arbeiten.

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