Larissa Leverenz

Malerei und Zeichnung
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2021
Int. Gastatelier Maltator

Die Künstlerin Larissa Leverenz kam 1978 in Köln auf die Welt, derzeit lebt und arbeitet sie in Wien. Nach ihrem Studium an der Fachhochschule für Design Münster widmete sich die Künstlerin der bildenden und medialen Kunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Seit 2011 ist sie dort in der Abteilung für Reprografie und Siebdruck als Senior Artist tätig. In den traditionellen Medien Serigrafie, Tuschezeichnung und Collage verbindet sie auf gekonnt, surrealistische Weise Alltagsgegenstände mit abstrakten geo-metrischen Strukturen. Larissa Leverenz war schon im Vorjahr mit einer Ausstellung in der Galerie Gmünd vertreten. Wir freuen uns, dass sich diese außergewöhnliche Künstlerin nun für für einen Gastaufenthalt im Maltator beworben hat.

„Es ist eine wundersame Welt, in die uns Larissa Leverenz mit ihren Arbeiten entführt. Einer Welt von surreal fremder und doch vertraut wirkender Schönheit. Leverenz schöpft in ihrer künstlerischen Arbeit aus dem Fundus des Lebens, aus ihrer Kindheit und ihren Träumen. Es sind stets persönliche, die Künstlerin berührende Themen, die zum Bild werden. In ihren neuen Arbeiten lässt sie sich von den unendlichen Weiten des Weltraums inspirieren, aber auch von der Digitalisierung unserer multimedialen Gegenwart. Der Kosmos und die unbekannten Weiten des Alls gelten in einer romantischen Vorstellung als Sehnsuchtsraum und als einer der letzten unerforschten Gebiete, gleichzeitig sind sie als solche bereits vom Menschen besetzt – die Künstlerin zeigt populäre Motive aus Science-Fiction-Filmen, etwa das Raumschiff aus Star Trek, ebenso wie den stetig zunehmenden Satelliten-Verkehr als Metapher für die Ergründung der letzten verborgenen Winkel unserer Welt und deren digitalen Überwachung. Ihre Bilder versteht Leverenz als „Räume von Möglich-keiten“. Wir BetrachterInnen nähern uns wie ForscherInnen den kaum verortbaren, multiperspektivischen Bildräumen, den ineinander verwobenen Architekturen und entdecken die Unendlichkeit; wir schauen weiter und weiter hinein, bewegen uns durch das Bild, finden immer wieder neue Perspektiven und überraschende Blickwinkel.“ (Auszug eines Textes von Günther Oberhollenzer, 2019)