5. Juni 2021, 11.00 Uhr

Picasso – Bestandsaufnahme eines Lebens

Regie: Hugues Nancy; Dokumentarfilm, Frankreich, 2013, 110 Min.

Pablo Ruiz Picasso wurde 1891 in Málaga geboren und war einer der bedeutendsten und schillerndsten Künstler-Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Der Spanier war Maler, Bildhauer und Grafiker und versammelte in seinem Schaffen die verschiedensten Kunststile. Gemeinsam mit dem Franzosen Georges Braque formulierte er gar eine vollkommen neue Ausdrucksform in den extremen Kanten, Quadern und Linien des Kubismus. Über 70 Jahre seines Lebens verbrachte Picasso in Frankreich, wo er nicht nur aktiv der Kunst nachging, sondern als bekennender Lebemann und Frauenheld auch am gesellschaftlichen Leben teilnahm. 1973 starb der Spanier in Mougins, einem beschaulichen Städtchen an der Côte d'Azur. Neben einem geschätzten Vermögen von über eine Milliarde Francs, hinterließ er eine Vielzahl an Werken. Nach dem Tod des Genies fand eine über drei Jahre andauernde Bestandsaufnahme statt, die beachtliches zutage förderte: In seinen elf verschiedenen Wohnorten fanden sich über 50000 Arbeiten. Dabei lesen sich die Lithografien, Radierungen, Skulpturen und Zeichnungen wie ein Tagebuch, in welchem er seine persönlichen Geschichten festhielt. Der Dokumentarfilm von Hugues Nancy rekapituliert die Lebensgeschichte dieses Ausnahmekünstlers und beleuchtet dafür das umfangreiche Erbe des Großmeisters.

Auszeichnungen

International Festival of Film on Arts, Montreal: Bestes Portrait

Nominierungen